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Autismus - Inselsensibilität

Autismus ist ein Teil von Hoch.Sensibilität. Ich bezeichne diese Art als "Inselsensibilität", weil die Menschen, die mit diesem Wesensmerkmal geboren sind, für sich eine hohe - spezielle - Form von Autonomie in sich tragen. Eine Art Unbeeinflussbarkeit und Souveränität im besten Sinne ...

 

Um Autismus zu verstehen, zeichne ich ein Bild auf, dass ich im Kontakt mit einem autistischen Mann wahrnahm:

ein hellgrauer, fast weisser Delphin in einem klaren türkis-blauen Schwimmbassin, in einem antiken Tempel mit zart weissen Wänden und dunkleren Nischen. Der Tempel liegt auf dem Meeresboden wie ein versunkener Tempel - der durch eine Art vielfältiges "Erdbeben"  (sehr belastende Erfahrung: mental, emotional, körperlich) versunken sein kann oder einfach aus einer anderen Zeit.Qualität stammt - und darüber einfach das  blaue klare Meer. 

Das Bassin hat einen kleinen Zugang durch die Beckenwand und die Tempelwand in das Meer, so dass immer wieder frisches Wasser zu fliesst, um den Delphin am Leben zu erhalten.

 

Im Kontakt mit einer jungen Autistin nahm  ich diese Inselsensibilität auch wahr, etwas anders: die blaue Farbe war wie in einer Kugel eingeschlossen, die von einem Ölartigen Haut oder  dunklen festen Schale umgeben war. Diese blaue flimmernde Substanz im Inneren der Kugel war hochfrequent und oszillierend (schwingend, schaukelnd).

 

Blau als Farbe steht als Ausdruck einer Frequenz von Ruhe und im Spirituellen Kontext hat diese Qualität etwas mit Laotse zu tun. Laotse verkörpert Weisheit, Wissen mit der Qualität von Ruhe und einem bewussten Sein aus sich selbst heraus. Auch für tiefe Geborgenheit im Leben, denkst du beispielsweise an einen wunderbaren Sommerabend, an dem die Sterne des Himmels im samtigen Dunkelblau herausstrahlen.

 

Autisten können auch Ruhe & Tiefe ausstrahlen und auch bedingungslose Liebe:

 

Ein kleiner Junge in den ersten Lebensmonaten war bis in das Alter von 7 Jahren in eine energetische hellweisse bis pastellfarbene Wolke eingehüllt; ich konnte mit den Eltern leider nicht sprechen, weil die verlangsamte Reaktionsweise im Alltag sie dazu zwang, das Thema zu tabuisieren.

Allerdings sprach diese Wattewolke dafür, dass der Junge in viel bedingungslose Liebe gepackt war; weil seine Eltern als Paar enorme unüberwindliche Differenzen in ihrem Beziehungsleben hatten. Und sie "nur" für ihn zusammen blieben; denn es existierten zwischen ihnen etliche unausgesprochene Enttäuschungen, unterschiedliche Erwartungen & Bedürfnisse. Diese konnten sie für sich selbst und gegenseitig alles andere als erfüllen. Die Lösung sich zu trennen, um wirklich als Vater und Mutter getrennt, dann in Harmonie mit sich, für den Sohn dazu sein ergab sich leider nicht. Ich konnte damit leider nicht differenzieren in dieser Art von "Inselsensibilität" ob Autismus oder Asperger-Syndrom vorlag.

 

Darf ein Mensch, der autistisch veranlagt ist, in einer wohlwollenden integrativen Atmosphäre aufwachsen, die auch seine natürliche Normalität als Mensch begreift, entfällt die Art ihn als behindert zu behandeln und das tut ihm gut; es entstresst ihn und fördert sein normales Leben.

 

Wächst  ein autistischer Mensch in"vergifteten" Atmosphäre auf, lieblose und verständnislose Menschen (Eltern, Lehrer oder Erzieher) zusätzlich kontaktlos mit warmherzigen Berührungen - mental, emotional und physisch - entwickelt sich ein negativer zerstörender Narzissmus, der fatal für das Leben des Autisten wirkt ebenso wie für Partner, Familie und auch im Berufsfeld. Das kann auch bedeuten, dass Strukturen emotionaler Erpressung stattfinden, weil er es so aus dem Umfeld erlernt hat oder mentale Kontrolle.

Auch aus erlernter Hilflosigkeit gegenüber anderen Situationen, erfolgt hier oft eine Tabuisierung zum Leiden beider Seiten.

 

Autismus kann auch bei Menschen vorhanden sein, die in der Lage waren ein Studium zu absolvieren und zu heiraten und eine eigene Familie zu gründen. Der Autist in der Prägung negativem Narzissmus /Egoismus kann nicht nachvollziehen wieso sein Unternehmen scheitert oder auch eine Partnerschaft, wenn negativer Narzissmus die Oberhand gewinnt, weil andere Menschen sich dem Willen - der Souveränität unterwerfen - in einem falschen Verständnis oder der Tabusierung der Tatsache, dass dieser Mensch andere Wesensmerkmale aufweist, denen mit einem grundlegend anderen Verständnis und Verhalten begegnet werden muss. Eben mit Klarheit & Konsequenzen mit einem Therapeut, Arzt oder Coach - auch für die Familienmitglieder.

 

Autisten können auch traurig-depressiv sein. Oder euphorisch oder aggressiv wie jeder Mensch, wenn ihre Grenzen überschritten werden bzw. ihr Körper lebt diese Aggressivität aus.

Gerade wenn zum Autismus das Symptom von Epilepsie kommt - eine Verkrampfung der Parietallappen im Gehirn; häufig durch Intoxikationsmengen , die der Körper schwerlich bis gar nicht verkraftet und "abschüttelt": wahrnehmbar als Nulllinie - der Betroffene "fällt um"-  die dann durch eine Neuausrichtung der elektronischen Leitbahnen wieder hochgefahren und in einen normalen Funktionszustand zurückgeführt wird. Die Entspannung erfolgt in einer ersten Phase wahrnehmbar nach 15-20 Minuten. Dann dauert die weitere Erholung und das "Entlasten" ca. 2 bis 3  oder mehr Stunden.

 

Ein epileptischer Anfall könnte auch deshalb zustande kommen, weil (erinnere Dich an das Bild oben) der Zufluss zu gering wird, wegen Systemüberlastung.

 

Zur Information: Hoch.sensible Menschen gleichen ständig die Informationen der Situation / Atmosphäre aus, in der sie sich gerade befinden und ihr Gehirn kann seismisch klar arbeiten.

Bei Autisten mit Epilepsie  ist die klare Verbindung unterbrochen bzw. die innere hohe Frequenz  kann mit der äusseren Informationsflut bwz. den Inhalten nicht kongruent abgeglichen werden; deshalb erzeugt der Körper eine Art Resset und geht in den Neustart. Dabei fliesst in der Persönlichkeit des Betroffenen alles immer wieder vorbei was ihm jemals Geborgenheit, Freude und Warmherzige Fürsorge gegeben hat. Das wird oft ausschliesslich so interpretiert, dass dieser Mensch wieder in die Kinderphase zurückfällt.

 

Für Eltern ist die Diagnose Autismus einfach ein gewaltsames Urteil, dass Nichts mehr in ihrem Leben normal abläuft. Dieses Kind wird sich anders entwickeln; es konfrontiert täglich damit anders & normal zu sein. Nur bis dahin, das Leben als "normal" zu bezeichnen und anzunehmen ist ein langer Weg.

Kommt eine Epilepsie hinzu, ist wie bei jedem Mensch, der geboren wird, die Tatsache, dass am Ende des Lebens das Sterben liegt, viel näher. Es ist eine zusätzliche Herausforderung für die Eltern sowie  die gesamte Familie mit der "plötzlichen Sterblichkeit" viel klarer konfrontiert zu sein; wobei es ein Irrtum ist, dass in "gesunden" Familien dieses Problem nicht besteht. Es ist nur viel weniger alltäglich im Vordergrund.

 

Daher ist es wichtig, dass Eltern oder Partner an ihrer Einstellung zum Tod-tanatos- arbeiten und in einer Therapie oder im Coaching eine neue Strukturierung finden; zumal Autisten die Frequenzen von Angst, Kummer und Sorgen oder Ärger als dunklere Frequenzen wahrnehmen und dann als Gegebenheit integrieren. Während Freude & Warmherzigkeit leichtere, hellere Frequenzen sind, die leichter integriert werden ähnlich wie ein Sonnenstrahl oder ein lauer Wind im Sommer.

 

Autisten brauchen ein liebevolles klares "Ja & Nein", um zu wachsen; sie regen ihre Umwelt zur Entwicklung von Klarheit, Fürsorge in der Gemeinschaft und auch für sich selbst an. D.h. Familienmitglieder dürfen auch liebevoller und mehr Selbstakzeptanz entwickeln und leben.

 

 Das sind einige der Lernpotentiale, die Autisten von ihren Mitmenschen fordern & fördern.

 

 

 

 

 

 

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