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Hoch.Sensibilität gegen Sekunden.Sensibilität

Was ist Hoch.Sensibilität?

Generell ist diese hohe Sensibilität angeboren. Sie ist in der Familie genetisch oft schon bei Großeltern, in der Cousinen-Ebene oder Großelternebene da. Manchmal macht die Biologie auch einen Sprung und entfaltet diese Fähigkeiten scheinbar spontan. Dabei ging auch da genetisch verdeckt schon die Entwicklung los, dass ein Mensch in dieser Familie hoch.sensibel & vielfühlend ist. Es gibt auch das Phänomen der Sekundensensibilität, dass neben anderen Phänomenen existiert...

 

Das Gegenstück zu Hoch.Sensibilität ist Gefühlslosigkeit wie der Volksmund das wertet.

 

Dahinter stecken jedoch neben negativem  Narzissmus - Ego.Übergröße - Borderlin-Symdrom, Histrionischen Persönlichkeiten- die immer im Mittelpunkt stehen müssen- auch Gefühlsblindheit oder Gefühlsunerfahrenheiten.

 

Wenn sich in einem Familie, Partnerschaft, Freundeskreis  nie Zärtlichkeit und echtes Vertrauen, gesunde Nähe- und Distanzverhältnisse finden, aber Kontrolle etabliert ist als Regulationsinstrument, dann kann das erst einmal gar nicht identifiziert und eingeordnet werden, wenn ein Mensch aus so einer Familie diese neuen Erfahrungen macht.

Es wird als unbekannt abgelehnt oder bleibt unerkannt als Wert oder es wird bekämpft. In gefühlsverarmten Familien funktioniert der Zusammenhalt über Kontrollwege und das Instanzenprogramm: das heisst einer behauptet zu wissen was richtig und falsch ist, zu ALLES zu wissen - oft fehlen wirkliche Erfahrungen in den ganzen Bereichen, in denen der ALLESwisser nie Wissen oder Erfahrungen gemacht hat. Das sind die patriarchalen/matriarchalischen Dogmatiker in den Familien, die nur traditionell oder gesellschaftlich legitimiert agieren ohne Herzlichkeit oder dem Erkennen was wesentlich ist.

 

Hier herrschen Tabus, Unkenntnis und Unerfahrenheit neben Scham und Schuldempfinden sowie Zuweisungen, weil sich der Verantwortliche der Verantwortung entzieht. Es ist halt zwischendrin auch unangenehm zu zugeben nicht ALLES zu wissen oder zu können; wobei das wahre Stärke ist und damit alles andere als Schwäche.

 

Rein Narzissten (negativer Narzissmus), Borderliner, Histrionische Menschen, haben für sich eine sekundenschnelle Betroffenheit und sie empfinden dann die Missachtung oder Respektlosigkeit, weil sie sich als Instanz begreifen, die unangreifbar ist. Eine Verletzlichkeit zeigt sich dann nur kurz, weil diese sofort in ihnen selbst geleugnet oder unterdrückt - niedergeschlagen wird im wahrsten Sinne des Wortes. Sie empfinden diese Blossstellung und Reduzierung ihrer moralischen Instanz als Angriff und das wird geahndet innerhalbe der Familie, Partnerschaft oder Gruppe. Diese Empfinden  verpufft also sofort und wird gespeichert als Bedrohung.

 

Eine wirkliche Zuordnung innerhalb des Familiengespräches, des Partnergespräches bleibt so aus. Dieses kognitive (erlernte & beobachtete) Verhalten, wird als "falsches Verhaltensmuster" erhalten und verhindert ein gesundes, natürliches ökologisches Familien- und Partnerschaftsgefüge, das auch entwicklungsorientiert ist. Letztlich stirbt so ein Familienverband/Ehe, weil das Wachstum und die Integration von neuen Verhaltens- und Erfahrungsmustern in Wertschätzung  verboten sind.

 

Der Ausweg, selbst wirklich zu fühlen - Scham, Wut, Neid, Eifersucht, Ausgegrenztheit, Zuneigung, Liebevolles, Zärtlichkeit und wahres Vertrauen - entgeht ihnen und oft werden Hoch.sensible in diese Familien geboren, um die Panzerungen aufzubrechen und Heilsame Informationen in diese Beziehungen zu bringen. Was viel Mut, Selbst.Bewusstsein, Ausdauer und Hingabe erfordert. Das müssen diese Kinder dann lernen, sich treu zu sein und die Eigenschaften was echten Wert, der viel positive Veränderung mit sich bringt. Nicht umsonst werden in Unternehmen Menschen auch daraufhin im Einstellungsgespräch ausgesucht, dass sie Soft Skills mitbringen, neben Know how.

 

Es ist total wichtig, Soft Skills als grundlegende ethische Kommunikations- und Verhaltensfähigkeit auch in Familien & Partnerschaften  als stärkende Impulse anzuerkennen.

Und das ist eine andere Basis als Unterwerfung und Dominanz; es ist wertschätzende Ebenbürtigkeit.

 

 

 

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