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Das Gegenteil von Hoch.sensibilität ist Alexithymie


Erklärung zu Alexithemie-
"a" bedeutet "nicht";" lexis" bedeutet "lesen"; "thymos" heisst " Gefühl. 10 % der Bundesbürger sind von diesem Phänomen betroffen.
Wenn über Sprachmelodie, Gestik oder Mimik alles andere als klar zuordenbar ist, welches Gefühl: Freude, Sympathie, Wut, Traurigkeit, Hass zu erkennen ist, sind Kontakte schwierig.
Natürliche Bestandteile von nonverbaler (nichtsprachlicher) Kommunikation sind dann einfach nicht vorhanden.
Ein Maskenhaftes Gesicht (kan...n auch über Krankheiten, Medikamente oder Botox) einen Menschen begleiten.

Dieses Phänomen hat alles andere als mit einem "Pokerface" zu tun; dass Absichten oder Betroffenheit zudecken soll.
Es könnte ein zunehmendes Phänomen sein, vor dem Hintergrund menschlicher Isolation, der Erziehung zu Perfektion oder auch in den wachsenden Bereichen, die erst mal Haptik- die Möglichkeit zu fühlen wie unterschiedlich Stoffe und Materialien sind.
Hirnreife wird bei Kleinkindern so gefördert und reift mit jeder neuen sinnlich-begreifenden Erfahrung bei Kindern bis ins Erwachsenenalter.
Gewalterfahrungen verhindern diese Hirnreife hin zu einem echten reifen Erwachsenen. Dazu gehören alle weiteren Sinne: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch (sehen-hören- fühlen-schmecken-riechen). Fehlt eine Sinnerfahrung, fehlt ein Baustein zu Entwicklung.

Zu fühlen, ob etwas oder jemand angenehm oder unangenehm ist, ist ein wichtiges Wertungsmittel dabei zu bleiben oder es zu lassen und es zu beenden.

Alle Sinne zu nutzen ist Leben und Lebendigkeit. für einen Teil der Betroffenern ist das "Lesen von Stimmungen, Atmosphäre und das Empfinden anderer zu zu ordnen lernbar.

Auf der anderen Seite stehen die Hoch.sensiblen Menschen, die äusserts heftigen Turbulenzen ausgesetzt sein können, wenn in ihren Emotionen, in Ihrem Denken und Handeln - unreflektiert & disharmonisch bis widersprüchlich - im Lebensumfeld von Hoch.Sensiblen Menschen sind. 

 

Ich selbst habe das als Kind schon wahrgenommen und als 5 Jährige gelernt, dass es zwischen Wahrheit, Teilwahrheiten und bewusster Lüge, graduelle Unterschiede gibt. Später habe ich gelernt, dass es so etwas wie persönliche Privatsphäre und persönliche Verbundenheit & Intimität gibt Und das jeder Mensch eine eigene Entscheidungskraft hat flexibel Grenzen zu ziehen wie offen oder thematisch-persönlich ein Mensch ist oder sich gibt als erlerntes Rollenverhalten. Es ist alles andere als der Paparazzi-Effekt -Sensationslust- der Hoch.Sensible Menschen motiviert. Deshalb brauchen sie lange bis sie Vertrauen in andere Menschen haben, weil sie sich Zeit lassen. Und weil sie so an Selbstsicherheit gewinnen, was sie erfolgreich macht in privaten wie beruflichen Entscheidungen.


Autorin: Cornelia Rosina Wunder, Coach für Hoch.Sensibilität, EMDR -Sucht- und Traumataauflösendes Arbeiten, Humanenergethikerin/Heilerin

 

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