Adoleszenz von Hoch.Sensiblen

Da Hoch.sensible auch Spätzünder sein können, trotz ihrer Weitsichtigkeit, kann es passieren, dass ähnlich wie bei traumatisierenden Erfahrungen ein Erwachsenenverhalten ein kognitives Fehlverhalten bis hin zu einem kindlichen Verständnis sich im Leben eines Hoch.sensiblen zeigen oder auch erhalten.

 

Der Spannungsbogen des Inneren Kindes, das unentwickelt  oder auch schon lange unbeachtet & ungehört ist,  reicht dann von Wutanfällen bis hin zu emotionaler Erpressung oder tiefster Verzweiflung und Verlassenheitsempfindungen/-erfahrungen,  gerade wenn der Hoch.sensible Mensch sich noch im Opfer-Täter-Prinzip unreflektiert bewegt. Da gibt es nur "Schwarz-Weiss" und die "Bösen" draussen. Eigene  Schattenverhaltensweisen gibt es in dieser Entwicklungsstufe eines Hochsensiblen noch nicht. Zumal wenn der Hoch.sensible angeleitet wurde fremde Sicherheiten und Informationsstrukturen aus der eigenen Familie zu übernehmen und (noch) nicht bereit ist, Verantwortung für das eigene Handeln und Denken zu übernehmen.

 

Das zeigt sich in einer Tränenreichen Szene, in der der Freund, einfach kindlich ausser Gefecht gesetzt wird, wenn er eigene Ideen entwickelt und sie dem nicht folgen kann, weil sie noch nicht so weit ist. Hier entstehen viele Verletzungen, weil jeder sich unverstanden und ungeliebt fühlt, das Bedürfnis kann nur geklärt werden , wenn die Gesprächspartner sich auf einer gleichwertigen Ebene begegnen. Im Täter-Opfer-Prinzip fehlt die Ebenbürtigkeit und einer erhöht sich oder greift den Kompetenten aus eigenen Unterlegenheitsgefühlen an.

 

Da hilft nur ein klarer Ausstieg und eine klare Abgrenzung, weil der Partner/Klient, den nächsten Schritt in sich verweigert und den inneren Konflikt nach Aussen projeziert. Eigentlich ist  hier Hilflosigkeit/Ohnmacht, damit um zu gehen und Hilfe anzunehmen oder sich zu entscheiden einen Ausweg zu finden. Je verzweifelter ein Hoch.sensibler ist, desto aggressiver  oder kaltherziger wird er gegen sich selbst und greift dann im Aussen an.

 

Gerade Hoch.sensible Erwachsene haben einiges zu tun, um Informationen aus dem erlebten, beobachten und selbst fortgeführten Beziehungsleben als für sich "falsch" oder unzulänglich zu identifizieren und neue Formen zu entwickeln oder altes mit neuem zu verbinden.

Das Verständnis, dass der Partner oder der Klient sich für diesen Weg entscheidet, bedeutet viel an Zeit für sich selbst zu nehmen und miteinander - es ist ein Weg!

 

In der "Liebe zu sich selbst" ist das "JA"  zu sich selbst wie das "Nein" gegenüber dem Gesprächspartner wichtig; frei von "Spielchen" wie wir das beobachtet oder erlernt haben.

Hat der Hoch.sensible in der Herkunftsfamilie einen schlechten Konfliktdialog erlebt, wird er das als kognitive (erlernte) Handlung fortsetzen. und erleidet immer mehr Schiffbruch bis er bereit ist, daran verändernd für sich - heilsam - zu arbeiten und andere aus der Schuld oder dem Täte-Opfer-Prinzip für sich herauszuwachsen.

 

Sich zeigen- aus dem Tarnumhang von "Niedlichkeit" herauszutreten und sich der Tatsache bewusst werden, dass mann/frau selbst manipulativ unterwegs ist, weil das auch als legitim gewertet wurde, zieht nach sich dass ein Hoch.sensibler an den eigenen Unwahrheiten scheitert, weil der die Authentizität zugunsten einer falschen Zugehörigkeit aufgibt. 

 

Auch die Anforderung an andere Hoch.sensible, die eigene Authenizität oder Empathie zu Gunsten einer gewünschten Ziel-Manipulation aufzugeben, ist fatal und muss von einem bewussten Hoch.sensiblen abgewehrt werden, sonst wird er missbraucht.

In jedem Fall ist ein Coaching dringend  & wichtig, weil sonst ein Burnout droht, für den Manipulator wie dem, der die Manipulation eventuell  zulässt, um kognitives Verhalten positiv zu verändern.

 

Ganzheitlich betrachtet geht es bei kognitivem Verhalten eher um Emotionen: Reaktion statt souveränes Verhalten. Diese Emotionen sind in der Aura - feinstoffliche Körper - im Emotionalkörper verankert. Die Aura besteht neben dem physischen Körper:

  •  aus dem Ätherkörper,  der bei jedem lebendigen Lebewesen vorhanden ist und beim Tod langsam verschwindet
  • dem Emotionalkörper, in dem alle Erfahrungen gespeichert sind; hier "blitzt" es wenn zwei unbewusste Themen zweier  oder mehrere Menschen aufeinandertreffen und hier ist auch die Reaktion eines verletzten Kindes, einer verletzten Frau oder eines verletzten Mannes enthalten. Diese Teile reagieren dann in den unterschiedlichen Ebenen, die den Betroffenen entweder souverän oder in unterschiedlichen Rollen wie ein Trotzkopf, das Kleine Mädchen, den Kleinen Jungen oder Rebellen, Märtyrer  und andere Rollenverhalten - auch die Dramaqueen oder den Dramaking - reagieren lässt. Das sind auch beobachtete und verinnerlichte Verhaltensweisen aus dem Umfeld von Eltern, Lehrern und Anderen erlernt und als normales Verhalten integriert, werden Emotionen wie Denkmuster aus dem Mentalkörper so lange gelebt bis sie bewusst geklärt und verändert werden.
  • dem Mentalkörper, der alle Wertungen und Informationen beinhaltet und mit dem Emotionalkörper verknüpft ist
  • dem Spirituellen Körper, der als Essenz zugleich unsere gesamte irdische Festplatte darstellt  sowie alle Informationen und Fähigkeiten trägt.

 

Dazu gehört Mut und das Bewusstsein auch selbst Fehler zu machen, nicht Perfekt zu sein, sondern immer gerade so optimal wie es gerade geht.

 

Ebenso braucht ein Coach ein klares Verständnis von der Situation des Klienten und muss sich klar und bewusst von den "Versuchen" des Klienten distanzieren, um ihn gesund zu führen.

 

 

 

 

 

 

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