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Was ist eigentlich Hoch.Sensibilität?

Hoch.Sensibilität ist ein Wesensmerkmal, dass von Geburt an DEIN Leben prägen kann, wenn du hochsensibel bist.

 

Gegenwärtig sind von fast 63 Millionen deutschen Bundesbürgern ungefähr 12 Millionen tatsächlich hochsensibel; die  Verteilung bei Frauen zu Männern ist gleich. Es gibt einen leichten Anstieg der Hochsensibilität, wenn wir eine Generationszuordnung machen: das heisst, etwas mehr Kinder als Erwachsene ( mehr jüngere Erwachsene als ältere in der Regel; es gibt auch hier Ausnahmen!). Diese Fähigkeit ist in allen sozialen und kulturellen Gesellschaften zu finden! Es gibt häufig unentdeckte Eltern, Großeltern, Tanten/Onkel oder auch in der Urgroßelterngeneration vereinzelte Hochsensible.

 

Um in das Thema einzusteigen, grenzen ich verschiedene Wörter gegeneinander oder für sich as Begriff ab:

Emotionalität ist ungleich anders als Hoch.Sensibilität (unten kannst du mehr dazu lesen)

Etwa  9 Millionen Menschen sind gefühlsblind bzw. ungeübt bis unfähig Gefühle & Empfindungen zu erkennen oder klar zu benennen und auszusprechen.

Dazwischen liegt eine Spanne von ca. 45 Millionen, die normalwahrnehmend sind und davon sind ca. 8 Millionen situativ bei bestimmten Themen & Ereignissen mehrsensibilisiert bis hoch sensibel.

 

Hoch.Sensitivität ist ein anderes Wort und wird häufig von Männern bevorzugt - es entspricht mehr den "rationalen" Sinnen. Hypersensibilität ist eher eine medizinisch-psychologische Wertung.

 

Um etwas zu empfinden, braucht es laut Neurowissenschaften & Medizin eine körperbezogene (somatoviszerale) Empfindsamkeit (Sensibilität; lateinisch sensibilis bedeutet empfindbar oder mit Empfindung begabt). In der natürlichen Organ- und Funktionssystemen sowie der Wahrnehmungspsychologie sind unterschiedliche sensorische Leistungen eines Lebewesens zugeordnet, die nicht von den Sinnesorganen: Augen, Ohren, Nase, Mund erbracht werden. Empfindsamkeit braucht demnach Sensoren:  freien Nervendigungen, die in unterschiedlich gebündelt im Körper vorkommen.

Diese körperliche Sensibilität lässt sich in viszerale Sensibilität (Eingeweide oder Limbisches System im Gehirn) und somatische Sensibilität gliedern.  Es gibt eine Oberflächensensibilität (der „fünfte Sinn“ oder das Fühlen über die Haut inklusive Wärmeempfinden und Flächenwahrnehmung) und Tiefenwahrnehmung (Knochen, Muskeln und Sehnen) unterschieden werden.

Neben der Körperlichen Sensorik gibt es das sensorische System der Nerven und den psychologischen Bereich der Sensibiliät.

 

Im Psychologischen Bereich gehören die Empfindungen/ das Fühlen von Freude, Glück, Lachen, Harmonie, Wut, Zorn, Ängste und Phobien. 

 

Hoch.Sensibilität funktioniert durch die Verknüpfung von feinsten Nervenbahnen, Meridianen und Nadis. Da das Gehirn von Hoch.Sensiblen Menschen neurobiologisch etwas anders aufgebaut ist: ein kürzerer oder schmalerer Balken verbindet die beiden Gehirnhälften. Damit verbunden sind auch ein andere hormonelle Funktionskreisläufe und eine andere Hypophysen-Hypothalamus-Nebennieren-Achse, die ein anderes Essverhalten (häufiger, kleine Portionen und frische Nahrungsmittel; viel Wasser oder Säfte wegen stärkerem Energieverbrauch)

 

Im Wort Sensibilität steckt englisch "sense", das bedeutet "Sinn".

Sensibilität ist sinnvoll; Elaine Aron beschreibt neben den Wörtern: highly sensibility/sensitivity  

auch  "sensory processing sensitivity/ability " (sensorisch verarbeitende Empfindsamkeit/Fähigkeit) .

Elaine Aron sieht die Basis dafür in der besonderen Konstitution der verarbeitenden neuronalen Systeme. Weitere Psychologen und Psychiater wie Jerome Kagan, Alice Miller, Carl Gustav Jung und Iwan Petrowitsch Pawlow haben diesbezüglich eine Vermutung schon früher aufgestellt, weil sie eine wesentlich feinere Sensitivität innerhalb der menschlichen Spezies beobachteten ebenso wie bei Tieren.  Damals war eine der ersten neurobiologischen Erklärungsansätze der Thalamus der bei  bei hochsensiblen Personen (HSP) mehr Reize & Informationen  als „wichtig“ wertet und sie simultan- zeitgleich- bewusst auswertet und zuordnet. (nachzulesen bei Wikipedia)

 

 

 

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